1Dermatologie · 15
Berufsbedingte Hauterkrankungen
skin3 in Berlin für Ihre Betreuung
bei anerkannter Berufskrankheit
15.
Bestimmte Hauterkrankungen können durch berufliche Belastungen entstehen oder sich dadurch deutlich verschlechtern. Hierzu zählen insbesondere chronische Handekzeme (BK 5101) sowie Hautkrebserkrankungen durch langjährige UV-Exposition im Freien (BK 5103). Für betroffene Patientinnen und Patienten haben berufsbedingte Hauterkrankungen neben der medizinischen auch eine versicherungsrechtliche Dimension.
Im Vordergrund steht die sorgfältige dermatologische Diagnostik. Neben der klinischen Untersuchung kommt digitale Dermatoskopie zur hochauflösenden Beurteilung einzelner Areale zum Einsatz. Bei Verdacht auf Hautkrebs kann ergänzend ein Body-Mapping erfolgen. Art, Ausprägung und Verlauf der Hautveränderung werden beurteilt und mögliche Zusammenhänge mit der beruflichen Exposition geprüft. Bei Bedarf erfolgt eine strukturierte Dokumentation für die Berufsgenossenschaft oder zuständige Unfallversicherung.
Die Therapie richtet sich nach Krankheitsbild und Stadium. Sie kann entzündungshemmende Lokaltherapien, lichtbasierte Verfahren, operative Dermatologie und – bei behandelten Hauttumoren – strukturierte Nachsorgeuntersuchungen umfassen. Ziel ist eine Stabilisierung der Hautsituation sowie die Vermeidung weiterer beruflicher Schädigung.
Als Privatpraxis für Dermatologie erfolgt die Behandlung grundsätzlich auf privater Basis. Bei anerkannter Berufskrankheit kann eine Kostenübernahme durch die zuständige Berufsgenossenschaft möglich sein; die Abrechnung erfolgt in diesen Fällen entsprechend den versicherungsrechtlichen Vorgaben. Eine transparente Beratung hierzu ist Bestandteil des skin³-Konzepts.